Referenzen

Gerne möchten wir Ihnen mittels einer Kurzbeschreibung und während der Ausführung gemachter Aufnahmen unser Leistungsportfolio anhand der Referenzen veranschaulichen. Die Liste der Referenzen wird fortlaufend ergänzt.

Natürlich kommt nicht bei jeder Instandsetzungsbaustelle unser gesamtes Leistungsportfolio zum Tragen. Bitte zögern Sie nicht uns direkt zu kontaktieren falls Sie Anfragen zu speziellen Instandsetzungsmaßnahmen haben.

Karl-Köglsperger Str. 11 München

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AuftraggeberStudentenwerk München; Ansprechpartnerin Frau Leitmeir – vertreten durch Ingenieurbüro Schießl Gehlen Sodeikat GmbH; Landsberger Str. 370 in 80687 München; Ansprechpartner Herr Hartmann
MaßnahmenBetoninstandsetzung der chloridbeaufschlagten Stützensockel und Fundamente (Beton-Abtrag mittels Höchstdruckwasserstrahlen 2500 bar bis in eine Tiefe von 100 mm, Reprofilierung mit Vergussbeton C35/45), Schadstelleninstandsetzung, Oberflächenschutz OS4 oberhalb der Sockel; OS5b bis Sockelhöhe bzw. Flüssigkunststoffabdichtung der Zentrierbalken
Auftragsumfang29 Außenstützen
AusführungszeitZeitraum 29.07. – 18.10.2019

Es handelt es sich um einen Gebäudekomplex bestehend aus Gewerbe- und Wohneinheiten mit eingeschlossener Grünanlage. Weder die Sockel der Außenstützen noch die Fundamente unterhalb des Pflasterbelages besaßen einen Oberflächenschutz, so dass insbesondere im angrenzenden Gehwegbereich Schäden infolge Chloridkontamination auftraten.

Demzufolge galt es die von Chloriden beaufschlagten Stützenfüße und Fundamente gemäß dem Prinzip R-Cl der Richtlinie SIB des DAfStb instandzusetzen (Betonabtrag bis 100 mm sowie Reprofilierung mit Vergussbeton Pagel V80). Im gleichen Zuge wurde die Betonüberdeckung der Stützen im Sockelbereich um 20 mm erhöht und der Übergang mit einer Dreieckskehle versehen.

Die Infolge Karbonatisierung des Betons aufgetretenen Schadstellen oberhalb der Sockelbereiche wurden lokal mit PCC-Mörtel instandgesetzt. Anschließend wurden alle 29 Außenstützen mit einem Oberflächenschutz-System OS4 bzw. OS 5b beschichtet. Die Zentrierbalken und die Arbeitsfuge Fundament/aufgehende Außenwand wurde mit einer Flüssigkunststoffabdichtung geschützt.

Polkstraße 10 – 10b Augsburg

AuftraggeberImmobilienservice Oswald Hausverwaltungs GmbH; Ansprechpartner Herr Kuschek – vertreten durch Ingenieurbüro Rainer Eger GmbH; Bgm.-Wohlfarth-Straße 16 in 86343 Königsbrunn; Ansprechpartner Herr Nickel
MaßnahmenBetoninstandsetzung der chloridbeaufschlagten Stützen- und Wandsockel (Beton-Abtrag mittels Höchstdruckwasserstrahlen 2500 bar bis in eine Tiefe von 80 mm, Reprofilierung mit Vergussbeton C35/45), Schadstelleninstandsetzung, Oberflächenschutz OS2 oberhalb der Sockel; OS5b vom Boden bis Sockelhöhe 0,5 m sowie OS8.15 am Boden bei aufgehenden Bauteilen in einer Breite von ca. 30 cm)
Auftragsumfang15 Stützen und 116 lfm Wand
AusführungszeitZeitraum 20.01. – 14.03.2020

Die Tiefgarage wurde 2001 fertiggestellt und war teilweise überbaut. Die Stützen und Wandsockel waren nicht durch ein Oberflächenschutzsystem vor dem Eindringen von Chloriden geschützt. Als Park- und Verkehrsfläche diente eine unbeschichtete Betonbodenplatte.  

Die Instandsetzung der Stützen- und Wandsockel erfolgte nach dem Prinzip R-Cl der Richtlinie SIB des DAfStb (Betonabtrag des chloridkontaminierten Betons und Reprofilierung mit alkalischem Beton sowie anschließendem Oberflächenschutz). Die Übergänge vom Boden zu den Stützensockeln wurde mittels abgestellter EP-Hohlkehle ausgeführt. Um ein Stehenbleiben von Wasser an den Wandfüßen zu vermeiden wurde am Boden im Wandbereich ein ca. 30 cm breiter Gefällekeil aus EP-Mörtel (Gefälle ≥ 5%) hergestellt und der Übergang zu den Wandflächen mittels EP-Hohlkehle (starr) hergestellt.

Zur Steigerung der Dauerhaftigkeit wurden auf die vertikalen Flächen der Stützen- und Wände oberhalb der Sockel bis auf Deckenhöhe nach dem Prinzip W ein OS2 Oberflächenschutz (Farbton weiß) aufgetragen.

Im Einfahrtsbereich wurde die Dehnfuge (20 mm) mittels Flüssigkunststoffabdichtung (Schlaufenausführung, Streifenbreite 35 cm) abgedichtet.

Johannis-Höfe München-Haidhausen - Rissinstandsetzung

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AuftraggeberDomizil Bauträger GmbH & Co. KG
Ansprechpartner Herr D. Seifert Fallmerayerstr. 11, 80796 München
Tel.: 089/3063666, E-Mail: ds@immoglob.de vertreten durch Ingenieurbüro maxx Engineering GmbH
Ansprechpartner Herr J.Schubert Landsberger Str. 451, 81241 München, Tel.: 0160 / 846 45 88
MaßnahmenRissinstandsetzung (Beton-Abtrag mittels HDW bis in eine Tiefe von 100 mm, Reprofilierung mit Vergussbeton C30/37), rissüberbrückende Rissbandagen (OS10, vliesarmierte PMMA) 
Auftragsumfang126 lfm Rissinstandsetzung und Rissbandagen; 54 lfm PU-Rissinjektion; punktuelle Gefälleverbesserung; punktuelle Ausbesserungen der Sockelbeschichtung 
AusführungszeitZeitraum 15.01. - 14.02.2020

Die natürlich belüftete Tiefgarage wurde 2012 gemäß DBV Merkblatt Parkhäuser und Tiefgaragen (Fassung September 2010) nach der Variante 2a (vollflächig starr beschichtet: OS8 mit begleitender Rissbehandlung) ausgeführt. Bei der Verkehrsfläche der Tiefgarage handelt es sich um eine tragende Bodenplatte mit insgesamt 29 Stellplätzen. Die Bodenplatte wies infolge von spätem Zwang nach 8 Winterperioden zahlreiche „wilde“ Risse auf.

Demzufolge konnte das in den Radkästen der Autos eingeschleppte Tausalz (Natrium- oder Calciumchlorid) über die Jahre im sogenannten „Hucke-Pack-Transport“ mit dem Wasser in den Rissen bis zur Bewehrung vordringen. Bei Erreichen des kritischen Chloridgehaltes an der Bewehrung geht der Korrosionschutz verloren und löst die sehr lokale „Lochfraßkorrosion“ aus. Diese bewirkt binnen weniger Jahre punktuell eine starke Verringerung des Bewehrungsquerschnitts. 

Da in den ersten ca. 5 Jahren der Lastfall „später Zwang“ zu Trennrissen in Bodenplatten führen kann muss bei dieser Ausführungsvariante innerhalb der jährlichen Wartung eine Rissaufnahme erfolgen und bei auftretenden Rissen bis zur nächsten Winterperiode eine rissüberbrückende“ Rissbandage appliziert werden. 

Nach 8 Jahren zeigten die im Rahmen der IST-Zustands-Ermittlung untersuchten Chloridprofile auf Höhe der Bewehrung einen deutlich erhöhten Chloridgehalt. Demzufolge musste vor dem Auftragen der Rissbandagen der chloridkontaminierte Beton im Rissbereich entfernt werden. Der Betonabtrag erfolgte mittels Höchstdruckwasserstrahlen (kurz: HDW), so dass die Bewehrung nicht beschädigt und gleichzeitig die Chloride von der Stahloberfläche abgewaschen wurden. Anschließend wurden die Bodenplatte mittels alkalischem Vergussbeton reprofiliert. Aufgrund der optimalen Untergrundvorbehandlung mittels HDW und der gewählten Festigkeitsklasse des Vergussbetons (C35/45) wurde die monolithische Tragwirkung der Bodenplatte wiederhergestellt. Anschließend wurde durch die „rissüberbrückende“ Rissbandage (ausgeführt als vliesarmierte OS10 PMMA-Beschichtung) im Falle eines erneuten Risses infolge Zwang bei Bauteilabkühlung im Winter ein erneutes Eindringen von Tausalz verhindert. Über eine farbliche Auswahl der Rissbandagen wurde versucht das optische Erscheinungsbild so gut wie möglich an die vollflächige Beschichtung anzupassen.

Diese ausgeführte Kombination bestehend aus einem vollflächigen starren Oberflächenschutzsystem (OS8) mit begleitender Rissbehandlung (rissüberbrückende Rissbandagen OS10 oder OS11) entspricht der Ausführungsvariante B1 des DBV-Merkblattes Parkhäuser und Tiefgaragen in der aktuellen Fassung 2018 (entsprechend 2a der Fassung 2010).

Firnhaberstr. 4 Augsburg – OS5b Fundamente

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AuftraggeberIdea-Plan Bauträger & Baubetreuungs GmbH
Ansprechpartner Herr W. Seebauer
Gögginger Str. 86, 86199 Augsburg Tel.: 0821 / 262923-1; Email: info@ideaplan.de
MaßnahmenUntergrundvorbereitung und Oberflächenschutz OS5b der Betonflächen wie Fundamente, Zerrbalken, den Sockeln der aufgehenden Wände und Stützen sowie Bodenflächen der Duplexparkergruben 
AuftragsumfangBetonflächen gesamt ca. 420 m2 
AusführungszeitZeitraum 30.01. - 15.03.2020

In jüngster Zeit werden die Verkehrs- und Parkflächen von Tiefgaragen - für den Fall. dass kein Grundwasser ansteht - aufgrund der geringen Wartungskosten mit durchlässigen Pflasterbelägen ausgeführt. Aufgrund dessen müssen die darunter liegenden Fundamente mit einem Oberflächenschutz vor dem Eindringen von durchsickernden chloridhaltigen Wässern geschützt werden. 

Diese Bauweise wurde auch bei dieser in 2019 fertiggestellten Tiefgarage gewählt. In einem Teilbereich wurden ebenfalls Duplexparkergruben mit einer Stahlbetonbodenplatte ausgeführt. Die Bodenflächen der Duplexparkergruben weisen ein Gefälle und Schöpfgruben auf in denen das anfallende Wasser gesammelt wird.

Unsere Arbeiten waren nach der Fertigstellung des Rohbaus die Untergrundvorbereitung und die Beschichtung der Betonoberflächen wie Fundamente, Zerrbalken, Sockel der aufgehenden Stützen und Wände sowie die Bodenflächen und Schöpfgruben der Duplexparker mit einem Oberflächenschutzsystem OS5b mit abP als Abdichtung nach DIN 18533. 

Diese OS5b Beschichtung erfordert unterhalb des Pflasterbelages keine regelmäßige Wartung. Durch zusätzliche Schutzmaßnahmen wie z.B. eine Noppenbahn oder eine Bautenschutzmatte ist die Beschichtung vor dem anstehenden Bettungssplitt und der mechanischen Belastung beim Verfüllen zu schützen.

Elmer-Fryar-Ring 2a+b Augsburg – OS8 Beschichtung

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AuftraggeberIdea-Plan Bauträger & Baubetreuungs GmbH; Ansprechpartner Herr W. Seebauer; Gögginger Str. 86, 86199 Augsburg tel.: 0821 / 262923-1; E-Mail: info@ideaplan.de
MaßnahmenAbfräsen der minderfesten oberflächennahen Schicht, Untergrundvorbereitung mittels Kugelstrahlen, EP-Ausgleichspachtelung und Oberflächenschutz OS5b an den Sockeln der aufgehenden Wände und Stützen
AuftragsumfangBodenfläche gesamt ca. 730 m2 und ca. 230 Lfm Sockel
AusführungszeitZeitraum 04.05. - 30.05.2020

Im Neubaugebiet wurde im Herbst 2019 der Rohbau eines Wohnkomplex mit Tiefgarage fertiggestellt. Planmäßig sollte auf die Bodenplatte zum Schutz gegen eindringen von Chloriden eine OS8-Beschichtung (starr) gemäß der Ausführungsvariante B1 nach dem DBV-Merkblatt Parkhäuser und Tiefgaragen aufgebracht werden. Es zeigte sich, dass die dafür erforderliche Oberflächenzugfestigkeit nicht nachgewiesen werden konnte. 

Von dem ausführenden Unternehmen wurden wir beauftragt die minderfeste oberflächennahe Schicht (ca. 10-15mm, in 4 Arbeitsgängen) abzufräsen, die Untergrundvorbehandlung mittels Kugelstrahlen im Kreuzgang durchzuführen und anschließend die erforderliche Ebenheit mittels einer EP-Ausgleichsspachtelung wiederherzustellen. Dadurch konnte die erforderliche mittlere Oberflächenzugfestigkeit von 2,0 N/mm² erreicht werden.

Anschließend wurden die Bodenflächen einschließlich der Verdunstungsrinnen und der Schöpfgruben mit einem OS8 Oberflächenschutzsystem (EP) beschichtet. Die Sockelflächen der aufgehenden Wände und Stützen wurden nach dem Einbau von EP-Hohlkehlen mit einem OS5b Oberflächenschutz (rissüberbrückend) bis in eine Höhe von 50 cm über dem Boden beschichtet.

Grottenau – Instandsetzung Stahlbetonbogen (Balkon eines denkmalgeschützten Gebäudes)

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AuftraggeberStadt Augsburg Referat 1 + 4; Ansprechpartner Michael Schmid Architekten GmbH Herr Coskun; Rathausplatz 1; 86150 Augsburg.: 0821 / 650701-19; E-Mail: coskun@michael-schmid-architekten.com
MaßnahmenBetonabtrag an der Unterseite des Bogens (ca. 80 mm) und Reprofilierung mittels PCC, Feinspachtelung, Auftrag Rauputz, Schadstelleninstandsetzung an der Brüstung, Abdichtung und Beschichtung der Balkonnutzfläche und Farbanstrich
AuftragsumfangInstandsetzung eines Balkons in historischer Bauweise (Baujahr 1909, Bogen in Stahlbeton mit Rundstahl) und optische Anpassung an Gebäudebestand  
AusführungszeitZeitraum 24.06. - 14.08.2020

Dieser Balkon des unter Denkmalschutz stehenden historischen Bauwerks im Neobarock-Stil der Grottenau-Post wurde als Bogentragwerk in Stahlbetonbauweise erstellt. Das Gebäude wurde zwischen 1905 bis 1909 erbaut. Nach über einem Jahrhundert zeigte die Balkonuntersicht und die Brüstung auf der Innenseite zahlreiche Betonabplatzungen und freiliegende korrodierte Bewehrung infolge einer fortgeschrittenen Karbonatisierung des Betons.

Der Bogenstich lag hier mit 1/4 (1,70/6,50 m) in der üblichen Größenordnung von bis zu 1/6 der Stützweite. Da der Bogen während des Betonabtrags (Abtragstiefe ca. 8 cm Tiefe bis hinter die Bewehrung) nicht unterstützt werden konnte, kam eine Instandsetzung in zwei Pilgerschritten zur Ausführung. Die Bearbeitungsstreifen hatten eine Breite von 30 cm.

Nach dem Betonabtrag wurde die Bewehrung (Rundstahl ohne Rippung) mittels Sandstrahlen auf den Reinheitsgrad SA 21/2 entrostet. Anschließend wurde in zwei Arbeitsgängen ein mineralischer Korrosionsschutz aufgetragen und bei der Reprofilierung die Betonüberdeckung gegenüber dem Bestand um 20 mm erhöht. Nach der Reprofilierung wurde die Balkonuntersicht mit handgeführten Schleifmaschinen überarbeitet und ein Rauputz zur optischen Anpassung an den Bestand aufgetragen. Auf diese Weise wurde die Dauerhaftigkeit der Instandsetzungsmaßnahme sichergestellt.

Nach der Instandsetzung der Balkonnutzoberfläche wurde am Sockel der Außenwände und Balkonbrüstungen sowie die Wasserabläufe eine Abdichtung (Flüssigkunststoffabdichtung mit integrierter Vlieseinlage) eingebracht. Anschließend wurde eine vollflächige Abdichtung (PU-Dickbeschichtung) mit eingestreuten braun/weisen Color-Chips und eine rutschhemmende Versiegelung (R10) aufgebracht. 

Um die Optik an den historischen Bestand anzupassen wurden die instandgesetzten Oberflächen der Balkonuntersicht und der Balkonbrüstung mit einem Münchner Rauputz (7 mm) versehen und anschließend im Farbton des Gebäudes gestrichen. 

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